Finanzen und Infrastruktur

2015_bilanz_betrieb_2Gesunde Finanzen und moderne Infrastruktur  – Sierning baut Zukunft.

 

Die Ansiedlung von neuen Betrieben zählt zu den wichtigsten Aufgaben einer Gemeinde. Daher freuen wir uns ganz besonders, dass in den vergangenen Jahren eine Reihe von Firmen ihren Standort nach Sierning verlegt bzw. den bestehenden Standort ausgebaut haben. So zum Beispiel die Fa. Bitter (Automobilzulieferindustrie) sowie die Firmen DIBO (Bild links) und Rabensteiner, die in der Werkzeugbranche tätig sind. Die Fa. MIBAG baut in Sierning ihre Zentrale aus und auch Handelsbetriebe haben ihre Verkaufsfläche erweitert und dadurch neue Arbeitsplätze geschaffen (z.B. EUROSPAR).

 

Auch bei den Straßen hat sich einiges getan. Ein großer Erfolg war der Bau der Sierninger Westumfahrung, die zu einer wesentlichen Verkehrsentlastung im Zentrum geführt und damit die Lebensqualität für viele Menschen spürbar erhöht hat. Aber auch zahlreiche Gemeindestraßen bzw. Güterwege wurden saniert. Zum Beispiel die Neustraße, die Steyrtalstraße im Bereich Pichlern, die Lackerfeldstraße, die Kammerhuberstraße, der Mitterweg oder der Dammweg in Gründberg Süd um nur einige zu nennen.

 

2012 wurde von den Sierninger Sozialdemokraten eine große Unterschriftenaktion gestartet, um die Einbindung der Weichstettener Straße in die B122 kreuzungsfrei zu gestalten. Mehr als 2.100 Sierningerinnen und Sierninger haben unterschrieben. Dadurch konnten wir die zuständige Landesstraßenverwaltung dazu bewegen, eine konkrete Variante zu planen. Jetzt geht es darum, dass unser Anliegen möglichst rasch in das Straßenbauprogramm des Landes aufgenommen wird.

 

Auch im Bereich des Hochwasserschutzes wurden neue Projekte realisiert. Durch den Bau eines Entlastungsgerinnes des Sierninger Baches sind die Objekte entlang des Bachweges in Zukunft deutlich besser vor einem Hochwasser geschützt.  Im  Ortsteil Letten wurde mit großem Aufwand eine Hangrutschung saniert und damit die umliegenden Wohnhäuser abgesichert.

 

Die Basis für die vielen Baumaßnahmen der vergangenen Jahre bildet ein sparsamer Umgang mit den verfügbaren Mitteln der Gemeinde. So sind die Verwaltungs- und Personalkosten in Sierning deutlich geringer als in anderen Gemeinden vergleichbarer Größe. Selbst in den Krisenjahren 2009 und 2010 konnten Überschüsse im Budget erwirtschaftet werden. Seit der letzten Gemeinderatswahl im Jahr 2009 ist es zudem gelungen, die Verschuldung unserer Gemeinde um 3 Mio. Euro (Stand 31.12. 2014) zu reduzieren. Das bedeutet weniger Zinszahlungen und mehr freie Mittel für neue Vorhaben und Projekte.

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