Klimaschutz beginnt in der Gemeinde

Klimaschutz beginnt in der Gemeinde – Wir sind dabei!

 

2015_bilanz_led_2Gemeinsam mit dem Umwelt- und Klimaschutzreferenten Vizebgm. Franz Krondorfer (Bild li. auf der Leiter) haben sich viele Sierningerinnen und Sierninger in den vergangenen Jahren sehr engagiert für den Klimaschutz in unserer Gemeinde eingesetzt. Zahlreiche Projekte konnten in dieser Zeit erfolgreich umgesetzt werden:

 

Durch die thermische Sanierung der Gemeindewohnungen im Mitterweg, in der Auersperstraße und aktuell im Bernauerhof wird sich der Energieverbrauch in Zukunft deutlich reduzieren. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern lässt vor allem auch die Heizkosten sinken.

 

Im vergangenen Jahr wurde die gesamte Straßenbeleuchtung auf die energiesparende LED-Technik umgerüstet. Rund 70% der verbrauchten Energie wird zukünftig eingespart, was einer Reduktion des CO -Ausstoßes um 86 Tonnen pro Jahr entspricht. Aufgrund der langen Lebensdauer der neuen Lampen reduziert sich auch der Wartungsaufwand erheblich. Wir rechnen damit, dass sich die Investitionen in das Projekt in rund 15 Jahren wieder amortisiert haben.

 

Auch die Nutzung von Photovoltaik für die Stromerzeugung wurde vorangetrieben. Auf dem Gelände des Wasserpumpwerkes in der Wallernstraße wurde im vergangenen Jahr eine Anlage mit einer Jahresleistung von ca. 10.000 Kilowattstunden errichtet (Bild unten). Bereits zuvor konnte eine Anlage mit gleicher Leistung auf dem Dach der Sierninger Hauptschule installiert werden. Neben der Stromproduktion leistet dieses Projekt auch einen wertvollen Beitrag zur Bewusstseinsbildung bei unseren Jugendlichen im Hinblick auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

 

Seit dem Jahr 2007 zählt Sierning zu den Gründungsmitgliedern der Energieregion „Traun4tler Alpenvorland“. Ziel dieser Plattform ist die Entwicklung eines auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Energiekonzeptes in der Region. Eine breit angelegte Erhebung des Energieverbrauchs in unserer Gemeinde wurde bereits durchgeführt und dient nun als Grundlage für konkrete Maßnahmen und Aktionen zur Förderung erneuerbarer Energieträger.

 

Auch im Umweltschutzbereich wurden positive Akzente gesetzt. Etwa die jährliche Durchführung der Aktion „Hui statt Pfui“, bei der sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in den Dienst der guten Sache stellen und beim Einsammeln von weggeworfenen Abfällen mithelfen. Sehr positiv aufgenommen wird auch die Erhöhung der Abfuhrintervalle der Biotonne (wöchentlicher Rhythmus bis Ende Oktober).

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